Wissenswertes

Was ist ein Singalong?

Der Begriff Singalong gehört in vielen Ländern längst zum Repertoire musikalisch interessierter Menschen. In England füllen singalongs die Londoner Royal Albert Hall und in den Niederlanden die großen Kirchen von Amsterdam und Den Haag. Doch was genau ist ein Singalong? Bei einem Singalong werden große Chorwerke mit professionellen Musikern und Solisten besetzt, den Chor jedoch stellen ausschließlich die Besucher der Veranstaltung. Und das mit Begeisterung! Denn wer kennt es nicht, das Gefühl in einem Konzert mitsingen zu wollen, wenn die Chöre und Arien ertönen: Nicht nur Zuhören, sondern mitten drin sein im musikalischen Geschehen, das ist der Sinn und Zweck eines Singalong!

Jeder einzelne Besucher, als Teil des Singalong-Chores, gestaltet mit den Musikern und den Solisten unter der Leitung eines erfahrenen Dirigenten das Konzert und hat somit aktiven Anteil am Gelingen der Aufführung. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, die Chöre und die Arien inmitten eines ungewöhnlich großen und enthusiastischen Chores mitzusingen. Einzige Bedingung zur Teilnahme an einem solchen Konzert-Ereignis ist die Mitsingkarte und ein Klavierauszug des Stückes, das zur Aufführung kommt. Der Kirchenraum ist der Stimmenaufteilung des Chores entsprechend eingeteilt; das Orchester, die Solisten und der Dirigent befinden sich vor dem Singalong-Chor.
 
Simon Halsey: Ein Singalong-Pionier
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In Berlin werden die Singalong-Konzert vom Rundfunkchor Berlin organisiert. Simon Halsey ist der Dirigent dieses Chores und ein begnadeter Singalong-er. Schauen Sie sich den Kurzfilm über ihn oder ein Video über das Mitsingkonzert 2012 an. an. 
 

Wer kann mitmachen?

Jeder und jede kann singen. Und deshalb und weil wir überzeugt sind, dass das gemeinsame Singen gut tut und Freude mach, steht der Luzerner Singalong allen Menschen offen, die gerne singen. Einzige Voraussetzung ist eine Mitsingkarte und ein Klavierauszug (Verlag Bärenreiter) des Werkes (Notenkopien sind nicht gestattet). Beim Notencafè Luzern (www.notencafe.ch) kann der Klavierauszug zu "besonderen" Singalgong-Konditionen erstanden werden. 
 
Die Anmeldung erfolgt über unser online-Anmeldeformular
 
Wir laden also sehr herzlich zum gemeinsamen Singen in die Franziskanerkirche ein: 
  • gesangsbegeisterte, erfahrene und unerfahrene Sänger/innen
  • Mitglieder von Kirchenchören, Kantoreien oder anderer Chöre
  • alle, die Freude am gemeinsamen Singen haben

 

Der Franziskanerchor bietet am 17.11 und am 1.12. je eine offene Gesangsproben und am 10.12. einen Probetag für alle Interessierten an. Ansonsten müssen Sie sich selber in das Werk einarbeiten.

10 Gebote (des Singalong)

  1. Alle Mitsänger/innen sitzen in der Kirche in ihren Stimmgruppen (Sopran/Alt/Tenor/ Bass). Es gibt einen kleinen Bereich für Sänger, die gemischt sitzen möchten. Die Einteilung ist in der Kirche ausgeschildert.
     
  2. Während des Singens bleiben alle sitzen. Nur die Schlusschöre der Kantaten singen wir im Stehen.
     
  3. Jede Sängerin und jeder Sänger soll alle Chöre in ihrer/ seiner Stimmlage mitsingen. Choralsänger/innen singen nur die Choräle mit (Plätze sind extra bezeichnet). Die Fermaten in den Chorälen werden nicht ausgehalten.
     
  4. Die Arien, Rezitative und Evangelistenpartien werden von den Solistinnen und Solisten vorgetragen und vom Chor nicht mitgesungen.
     
  5. Es gibt eine kleine Pause von 10 Minuten zwischen dem 4. und 6. Teil. Wir bitten alle, auf ihren Plätzen zu bleiben.
     
  6. Wir bitten alle Mitwirkenden, der Dirigentin und ihren Anweisungen zu folgen.
     
  7. Die Dirigentin unterbricht die Aufführung nur, wenn etwas total schiefgeht und es nötig ist, neue Anweisungen zu geben, um das Weihnachtsoratorium gut zu Ende zu singen.
     
  8. Diese Veranstaltung soll allen Teilnehmer/innen die Aufführung des Weihnachtsoratoriums ermöglichen. Es ist kein Konzert. Die Dirigentin soll sich den Gegebenheiten dieses Events anpassen.
     
  9. Angehörige und Interessierte dürfen beim Luzerner Singalong zuhören. Die eigene Mitwirkung steht aber im Vordergrund und soll nicht bewertet werden.
     
  10. Essen und Trinken ist in den Kirchenbänken nicht gestattet. Handys müssen ausgeschaltet werden.